| |
Einladung
|
| |
Der
Platz des europäischen Versprechens entsteht in
Bochum von 2007 bis 2010. Dies ist eine Einladung an die
Bewohner der Stadt, des Ruhrgebiets und die Bürger
Europas, einen neuen Platz zu gründen. Jeder Teilnehmer
trägt seinen Namen bei, und jeder Name steht, in den
Platz eingeschrieben, für ein Versprechen.
Zentrum der künstlerischen Arbeit von Jochen Gerz sind
die Christuskirche Bochum und ihre „Helden-Gedenkhalle“ von
1931. Dort bewahrt ein goldenes Mosaik die Namen von im Ersten Weltkrieg
gefallenen Bürgern und die der
28 „Feindstaaten“ Deutschlands*.
Der
Platz des europäischen Versprechens stellt diesen
beiden Listen eine dritte gegenüber: die Namen der
Lebenden. In den neuen Platz eingelassen, stehen sie für
ein Versprechen, das jeder Teilnehmer alleine sich selbst
gibt.
„Europa soll nicht mit einer Stimme sprechen, sondern
mit vielen. Die Toleranz hat viele Stimmen. Wie die Sterne
ihr Licht der Nacht geben, geben die Menschen der
Zukunft ihr Wort“ (Jochen Gerz).
* Belgien, Bolivien, Brasilien, China, Ekuador,
England, Frankreich, Griechenland,
Italien, Japan, Guatemala, Haiti, Hedschas, Honduras, Kuba, Liberia,
Nikaragua, Panama, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland,
Serbien, Siam,
Tschechoslowakei, Uruguay, Vereinigte Staaten von Amerika.
Mein Beitrag zum Platz des europäischen Versprechens ist die
Einschreibung
meines Namens auf dem neuen Platz und ein Versprechen, das ich Europa
gebe
und das nicht veröffentlicht wird. (Bitte füllen Sie
die vorgegebenen Felder aus.)
Der Platz des europäischen Versprechens von Jochen Gerz entsteht
im Auftrag der Stadt Bochum als Beitrag zur Europäischen Kulturhauptstadt
Ruhr2010.
|
| |
|
|